Zwangsweises Transmedia Storytelling

Liebe Leser,

heute möchte ich etwas über das Thema „Transmedia Storytelling“ schreiben. Für diejenigen von Euch, die das Thema noch nicht kennen möchte ich die wesentlichen Punkte kurz beschreiben. Transmedia Storytelling meint vereinfacht ausgedrückt das Erzählen einer Geschichte über mehrere Plattformen im Netz. Dabei beginnt die Geschichte z.B. auf einem Blog und wird dann auf Twitter und dann auf einer google-map erzählt. Die Idee ist richtig klasse denn es entstehen so faszinierende Geschichten, deren Erzählung an die Möglichkeiten der jeweiligen Plattform angepasst werden müssen. Auf einem Blog arbeite ich anders als auf Twitter.

Das Thema wird gerne als aktuelles Hype-Thema definiert. Natürlich gibt es auch kritische Punkte. Transmedia Storytelling funktioniert nur bei Menschen, die auch auf verschiedenen Plattformen unterwegs sind. Wenn man also „nur“ Blog liest und Twitter und andere Plattformen nicht nutzt, wird man der Geschichte nicht folgen können. Das ist kein Ausschlusskriterium, ich denke aber man sollte als Unternehmen und Institution nicht vergessen, die Menschen auch mit zu nehmen. Viele Menschen sind noch keine Internetbewohner sondern eher Internetbesucher. Möchte man diesen Menschen Transmedia Storytelling näher bringen, gilt es also auch, Spass an der breiten Nutzung des Netzes zu vermitteln.

Nun heißt dieser Artikel ja „Zwangsweises Transmedia Storytelling“. Dabei handelt es sich um eine Variante, die nicht absichtlich passiert. Ich bin im Moment sieben Tage die Woche unterwegs und kann deshalb nicht so oft bloggen wie ich es gerne tun würde. Das heißt aber nicht, dass ich nicht online aktiv bin. Ich nutze eine Vielzahl an Tools wie z.B. Twitter oder Facebook. Möchte man also den ganzen Christoph Deeg online erleben, müsste man eigentlich mir auf vielen Plattformen folgen. Ich werde dies in Zukunft noch intensivieren, d.h. ich werde meine Inhalte auf viele Plattformen verteilen und trotzdem versuchen, dass man auch mit einer Plattform versteht was ich erlebe und denke.

Es wird deshalb auch bald einen kompletten Relaunch meiner Onlineaktivitäten geben – das wird sicherlich für alle sehr spannend….

In diesem Sinne Euch Allen ein schönes Wochenende

Christoph Deeg

Social-Media in Unternehmen und Institutionen: Demotivation

Liebe Leser,

ich sitze gerade im Chelsea-Hotel in Köln. Nach drei Tagen erfolgreiches Wuppen der Zukunftswerkstatt heißt es nun noch Büroarbeit und Vorbereiten der nächsten Woche. Morgen werde ich die Stadtbibliothek in Bergheim coachen und am Mittwoch ist dann die Stadtbibliothek Rheinbach dran. In den nächsten Wochen werde ich wieder einige Unternehmen und Institutionen auf ihrem Weg in die Welt von Social-Media und Gaming begleiten. U.a. geht es auch nach München und Würzburg. Auf München freue ich mich besonders, denn ich werde mir den ganzen Sonntag (05. Februar) Zeit nehmen können, die Stadt und ihre Kulturinstitutionen anzusehen. Leider ist meine geplante Kultur-Führerin (am Donnerstagabend via Mail) kurzfristig abgesprungen:-( Wenn also jemand Lust hat, mir München zu zeigen bin ich für alles offen. Hinterlasst einfach einen Kommentar oder schreibt eine Mail an christoph.deeg@googlemail.com Ich würde mich freuen, mit Euch München entdecken zu dürfen.

Nun aber zum eigentlichen Thema dieses Beitrages. Ich konnte in den letzten Monaten eine sehr interessante Beobachtung machen. In vielen Unternehmen und Institutionen wird aktuell das Thema Social-Media entdeckt. Für viele Menschen ist dieses Thema aber alles andere als spannend. Sie möchten am liebsten darauf verzichten. Facbook, Twitter und Co. erscheinen diesen Menschen als nutzlose Zeitverschwendung. Sie sind keine Internet-Bewohner. Manche sind sogar stolz darauf, dass sie zu Hause keinen Computer haben. Ich möchte diese Menschen nun nicht kritisieren. Ich kann auch niemanden zwingen in diesem Bereich aktiv zu sein – zumindest nicht in seinem privaten Umfeld. Allerdings habe ich nun ein Problem beobachten können, welches ich kurz beschreiben möchte.

So wie es in vielen Unternehmen und Institutionen Menschen gibt, die ein Thema wie Social-Media ablehnen, gibt es auch sehr oft Menschen, die das Thema spannend finden und vielleicht sogar schon Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt haben. In vielen Workshops geht es aber vor allem darum die zu überzeugen, die eine ablehnende Haltung einnehmen. Wir reden mit der Leitungsebene, Teamleitern und dem kritischen Kollegium. Wir tun aber vielleicht zu wenig für die, die das Thema unbedingt wollen. In einigen Fällen konnte ich beobachten, dass die Social-Media-Aktiven ziemlich frustriert waren. Wenn sie überhaupt in diesem Bereich für die Institution oder das Unternehmen aktiv waren, wurde die Arbeit sehr oft nicht ausreichend geschätzt. Manchmal mussten sich diese Mitarbeiter sogar für diesen Aufgabenbereich rechtfertigen, obwohl sie ja damit beauftragt wurden. Sehr oft bekommen sie keine Weiterbildungen genehmigt oder verfügen nicht über ausreichend ausgestattete Arbeitsplätze. Manchmal ist Facebook freigeschaltet – denn dort hat die Institution/das Unternehmen ihre/seine Facebook-Seite – aber Youtube ist gesperrt, oder aber jeder Kommentar oder Beitrag muss vorher von einem Vorgesetzten genehmigt werden.

Ich kann gut verstehen, dass solche Mitarbeiter irgendwann keine Lust mehr haben. Die Arbeit im Bereich Social-Media geht sehr oft einher mit einer sehr hohen Selbstmotivation. Diese Mitarbeiter machen das gerne. Aber es gibt auch Rückschläge. Es dauert bis es eine größere Zahl an Lesern oder gar Kommentare gibt. Immer wieder gibt es auch kritische Kommentare etc. Umso wichtiger ist es, dass die hier aktiven Mitarbeiter ein Umfeld vorfinden, welches sie motiviert und inspiriert. Natürlich gibt es Dinge die kontrolliert werden müssen aber trotz allem ist es wichtig die Mitarbeiter in diesem Bereich zu motivieren.

Wenn man später Social-Media als Querschnitts- bzw. Managementfunktion in das Unternehmen/die Institution integriert sind gerade diese Mitarbeiter von großer Bedeutung, denn sie sind dann die Säulen auf denen eine Struktur aufgebaut wird , die dazu führt, dass alle Mitarbeiter in die Social-Media-Aktivitäten eingebunden sind.

Kennt Ihr positive Beispiele, die zeigen, wie man die „Social-Media-Active’s“ erfolgreich unterstützt?

Beste Grüße und wie gesagt München am 05. Februar;-)

Christoph Deeg

Mitmachen und die digitale Zukunft gestalten

Liebe Leser,

dies ist der erste Blogbeitrag im neuen Jahr. Ich bin gerade in Wuppertal, genauer im Tagungshaus des CVJM-Westbund. Hier findet gerade das halbjährliche Treffen der Zukunftsentwickler des Vereins Zukunftswerkstatt Kultur- und Wissensvermittlung statt. In diesem Beitrag soll es um die Zukunftswerkstatt und unser Treffen hier in Wuppertal gehen.

Der Verein Zukunftswerkstatt Kultur- und Wissensvermittlung e.V. ist eine sehr spannende Geschichte. Im Jahr 2008 war ich Teilnehmer des Bibliothekartages in Mannheim. Der Bibliothekartag ist eine der größten Konferenzen in diesem Bereich und dort lernte ich Julia Bergmann und Jin Tan kennen. Wir trafen uns auf dem Festabend und sprachen über die Zukunft der Bibliotheken, Social-Media, Gaming und alles was man sonst noch an innovativen Themen besprechen könnte. Es war ein toller Abend, zumal wir ein sehr interdisziplinäres Team waren. Julia Bergmann ist gelernte Bibliothekarin und Trainerin für Informationskompetenz, Jin Tan ist ebenfalls Bibliothekar aber vor allem eine Schnüffelnase wenn es um innovative Technologien, Themen und ihre Bedeutung für die Kultur- und Wissensvermittlung geht und ich bin kein Bibliothekar und war noch kurz zuvor für Walt Disney im Bereich Gaming aktiv. Nachdem wir also fleißig diskutiert hatten, beschlossen wir aktiv zu werden. Wir wollten ein kleines Projekt auf dem folgenden Bibliothekartag in Erfurt 2009 durchführen. Und nun ging es los.

Die Idee, auf 4qm² eine XBOX360 und ein Notebook zu haben um den Besuchern des Bibliothekartages die Themen Gaming und Web 2.0 näher zu bringen, wurde vorsichtig gesagt etwas größer als geplant. Genauer konnten wir durch unsere Partner – allen voran Electronic Arts – einen 40qm² großen Stand realisieren. Wir hatten mehrere Gaming-Konsolen und Notebooks am Start. EA hatte uns neben der Technik auch Promotoren zur Verfügung gestellt. Es gab eine große Podiumsdiskussion und viele Vorträge auf unserem Stand. Nach drei anstrengenden Tagen waren wir müde aber glücklich, denn ein Jahr Vorbereitung hatte zu einem erfolgreichen Ergebnis geführt. Wir hatten etwas bewegt und das Projekt war zu Ende…

Denkste. Von wegen zu Ende. Denn bereits am Festabend des Bibliothekartages in Erfurt wurde uns auf eine nette Art und Weise klargemacht, dass wir weitermachen sollen bzw. müssen. Der Rest ist Geschichte: zuerst gab es den Bibliothekartag in Erfurt. Wir waren mitten drin, mit einem eigenen Stand, einem Smartphone-Happening und aus der Zukunftswerkstatt wurde ein eingetragener Verein. Wir präsentierten zusammen mit der US-Botschaft Michael Stephens aus den USA und starteten zusammen mit der ETH-Bibliothek und der FH Potsdam ein Forschungsprojekt: den Technologieradar. Und dann begann die Kooperation mit der US-Botschaft: wir starteten den Aufbau der Gaming-Roadshow.

2011 waren wir nun offizieller Bestandteil des Bibliothekartages. Auf über 200qm² haben wir einen Raum für die Zukunft entwickelt. Wir haben weitere Projekte mit er US-Botschaft gestartet und wir haben Zukunftsentwickler gefunden. Das sind Menschen, die etwas verändern möchten und wie wir glauben, dass Social-Media und Gaming sowie eBooks und das mobile Internet die Kultur- und Wissensvermittlung der Zukunft nachhaltig verändern werden. Wir möchten diesen Prozess aktiv mit gestalten…

Warum schreibe ich das alles? Letztlich geht es mir darum Euch einzuladen, ebenfalls Zukunftsentwickler zu werden. Wir brauchen noch viele aktive Menschen, die etwas bewegen wollen. Also macht mit! Wer mehr wissen möchte sollte unseren Blog: www.zukunftswerkstatt.org besuchen.

Beste Grüße

Christoph Deeg

Das kleine große Dankeschön zum Jahresausklang

Liebe Leser,

nun ist es bald soweit. Das Jahr 2011 neigt sich dem Ende. Wie war es für Sie/Euch? War es ein gutes Jahr? Gab es positive Veränderungen? Ich möchte mich mit diesem Blogbeitrag bei allen Menschen, Unternehmen, Institutionen, Städten und Barbecue-Freunden bedanken, mit denen ich im Jahr 2011 zusammenarbeiten durfte. Wenn man so einen Beitrag schreibt ist bereits zu Beginn klar, dass ich garantiert jemanden vergessen werde – ich bitte dafür um Entschuldigung.

Wie aber nähert man sich diesem Thema am besten? Ich habe im Jahr 2011 Unternehmen, Institutionen und Städte bezüglich Social-Media, Mobiles Internet, Gaming und Marketing beraten und begleitet. Dabei sind ein paar schöne Fotos entstanden und ich habe die besten in einer kleinen Collage zusammengeführt:

Diese Collage soll vor allem eines zeigen: Es hat mir sehr großen Spass gemacht!!!!

Zuerst möchte ich mich bei den Menschen bedanken, die ich in diesem Jahr beraten und begleiten oder mit denen ich spannende Projekte entwickeln durfte. Also Danke an 32 Kultur- und Bildungseinrichtungen, 4 Unternehmen, 3 Verbände, 1 Botschaft, 1 Konsulat, 2 Städte, 1 Partei, 4 Konferenzen, 5 Universitäten, 1 Landes-Ministerium, 1 Bezirksregierung und alle die, die ich noch vergessen habe.

Ebenso bedanken möchte ich mich bei allen, mit denen ich zusammenarbeiten durfte. Insbesondere bedanke ich mich bei Julia Bergmann (Wir rocken die Bibliotheken!), Christian-Henner Fehr (Danke für die Möglichkeit, den Social-Media-Battle auf der stARTconference durchzuführen), Christian Tribble (thanks for the possibility to work with you and learn from you!), das Team der US-Botschaft Berlin und das Team des US-Konsulats in Frankfurt/Main, Justin Hoenke and Eli Neiburger (Let the games begin in 2012!), das Team des Goethe-Instituts in Vilnius, alle Zukunftsentwickler des Vereins Zukunftswerkstatt Kultur- und Wissensvermittlung e.V., meine Studenten an der Uni Hildesheim und der Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder sowie meine Freunde in Kroatien, die mich zu jeder Konferenz bringen, auf der ich sprechen darf:-)

Dann noch ein großes Dankeschön an alle diejenigen, die mir geholfen haben das Social-Media-Gaming-Barbecue zu entwickeln und zu realisieren. Ganz besonderen Dank an meine Barbecue-Geburtshelfer: die Stadtbibliothek Gütersloh und die Stadtbücherei Münster und ebenso ein ganz großes Dankeschön an @musicaloris und @ertraeglichkeit für das große Kino im wahren Leben:-)

Abschließend ein großes Dankeschön an meine Partnerin und meine Familie sowie meine Freunde – Zitat:“Schatz wir sind nun schon über acht Jahre ein Paar“ Antwort:“Davon haben wir uns ja auch 4 Jahre nicht gesehen…“

Nun also kommt das Jahr 2012. Ich habe schon geschrieben, was ich alles angehen will. Und ich bin gespannt, was ich Ende 2012 erzählen werde. Auf jeden Fall werde ich weiter Institutionen, Unternehmen, Verbände, Städte und Gemeinden oder anders ausgedrückt Menschen in ihre digitale Zukunft begleiten.

Wir sehen uns 2012

Beste Grüße

Christoph Deeg

Der ultimative Video-Battle anläßlich des Social-Media-Gaming-Barbecue

Liebe Leser,

das Social-Media-Gaming-Barbecue ist ein wirklich spannendes Projekt. Als ich im Sommer diesen Jahres damit angefangen habe, ahnte ich noch nicht, was ich dabei alles erleben würde. Dass dabei sogar neue Aufträge und Projekte entstehen war nicht geplant – wurde von mir aber gerne angenommen:-)

Wie Ihr wisst führe ich immer wieder Videointerviews mit Menschen, die sich mit Social-Media oder Gaming beschäftigen. Ich möchte auf diesem Weg einen Einblick in die Realität von Unternehmen und Institutionen ermöglichen. Am 19. Dezember fand das letzte Social-Media-Gaming-Barbecue in diesem Jahr statt. Dabei habe ich nicht nur zwei Videointerviews führen können. Vielmehr veranstalteten wir am Schluss einen kleinen Video-Battle.

Wenn Ihr also wissen wollt, wer Sascha Lobo schlagen könnte, warum in Zukunft mehr Bäume überleben werden, warum Radio und TV langweilig sind, warum Gamer RTL nicht vergessen werden, warum Tanja Neumann in so vielen Dingen die erste für mich war und ist und warum sich das Internet dann doch durchsetzen wird solltet Ihr Euch diese beiden Videos ansehen.

Besten Dank an @ertraeglichkeit @mediomartin @musicaloris

Und nun viel Spass mit der Show

Christoph Deeg

Hier interviewt @ertraeglichkeit die drei Herren: @musicaloris @mediomartin und @crocksberlin zu Sascha Lobo, die Occupy-Bewegung und den Niedergang der Holzmedien…

Hier interviewt @ertraeglichkeit die drei Herren: @musicaloris @mediomartin und @crocksberlin zu Sascha Lobo, die Occupy-Bewegung und den Niedergang der Holzmedien…

Blogparade zum Jahresrückblick 2012

Liebe Leser,

bald ist das Jahr zu Ende. Ich lade gerade die Videos vom letzten Social-Media-Gaming-Barbecue mit @axelkoop @musicaloris @ertraeglichkeit @mediomartin hoch – warum kommt denn das Beste immer zum Schluss? ;-)

Ich möchte aber mit diesem Blogbeitrag ein kleines Projekt starten und dazu brauche ich Eure Hilfe. Immer am Ende des Jahres werden überall Jahresrückblicke präsentiert. In nahezu allen Medien wird nochmal das letzte Jahr im Schnelldurchlauf beleuchtet. Auch ich möchte einen Jahresrückblick mit Euch zusammen entwerfen.

Das Besondere: Ich möchte, dass wir heute den Jahresrückblick für das Jahr 2012 schreiben.

Ich möchte dies im Rahmen einer Blogparade tun. Was ist eine Blogparade? Das Prinzip ist ganz einfach: Jeder Mensch ist eingeladen, auf seinem Blog zum Thema Jahresrückblick 2012 einen Beitrag zu verfassen. In dem Beitrag verweist und verlinkt er dann auf diesen Beitrag, das heißt dieser Blog ist dann die zentrale Anlaufstelle. In den Kommentaren dieses Blog kann man dann sehen, wer alles zu diesem Thema etwas geschrieben hat.

Das besondere an dieser Blogparade ist folgendes: Ich möchte, dass wir jetzt schreiben, wie das Jahr 2012 aussehen wird. Wir veröffentlichen also auf unseren Blogs einen Jahresrückblick für das Jahr 2012. Im Dezember 2012 können wir dann sehen, inwieweit der Jahresrückblick Realität geworden ist. Das bedeutet, dass diese Blogparade letztlich aus zwei Teilen besteht. Zum Einen schreiben wir jetzt über die Zukunft und zum Anderen werden wir in einem Jahr untersuchen können, ob unsere verschiedenen Prognosen eingetroffen sind.

Also: Was wird in den Bereichen Social-Media und Gaming passieren? Wird 2012 ein besonders gutes Jahr? Werden wir tolle neue Projekte erleben?

Update: Die Blogparade wird am 31.12.2011 31.01.2012 enden. Danach werde ich nochmal eine Zusammenfassung aller Beiträge präsentieren. Und es gibt auch einen Preis und zwar für den Beitrag, dessen Voraussagen den höchsten Realitätsgrad haben und der dabei zudem am originellsten bzw. gewagtesten ist. Der Preis: 1x das Buch „The Cluetrain-Manifesto“.

Wenn Ihr noch Fragen habt, benutzt einfach die Kommentarfunktion dieses Blogs…

Beste Grüße

Christoph Deeg

Erster Ausblick ins Jahr 2012 – neue Workshops zu Social-Media, Gaming und das mobile Internet

Liebe Leser,

ich bin gerade im Hotel in Erkrath und werde heute einen Social-Media-Coaching-Tag für die Stadtbibliothek Erkrath durchführen. Am Abend findet dann das letzte Social-Media-Gaming-Barbecue dieses Jahres in Düsseldorf statt.


Wenn sich das Jahr dem Ende neigt ist es Zeit, die Pläne für das nächste Jahr zu präsentieren. Und genau das möchte ich in diesem Beitrag tun. Dass ich einiges vorhabe kann man am besten an diesem Bild erkennen.Es zeigt einen Teil der Transportkartons, die ich in den letzten Tagen bekommen habe. Dabei handelt es sich aber nicht etwa um die Weihnachtsgeschenke für meine Liebsten sondern um die technischen Ressourcen, die ich im Jahr 2012 benötige.

Zum Einen habe ich nun mein kleines Game-Lab fertiggestellt. Ich habe nun die PS3, die XBOX360 inkl. Kinect, einen sehr starken Gaming-PC und weiteres Zubehör. Zum Anderen habe ich weitere Smartphones und Tablet-PCs wie das iPad und den eeePC Transformer gekauft.

Bleibt die Frage: Wozu das alles? Nun, im nächsten Jahr werde ich mein Angebot ausbauen bzw. in Teilen ändern. Die Gaming-Technologie brauche ich zum Einen für meine Forschung und zum Anderen werde ich einen Teil der Geräte (PS3, Monitor etc.) zu den Social-Media-Battles mitnehmen. Die Social-Media-Battles sind ein völlig neuer Workshop- bzw. Beratungs-Ansatz. Anstatt wie in einem klassischen Workshop mit einer Powerpoint das Thema Social-Media-Management zu lehren, wird es nun im Rahmen eines Spiels erfahrbar gemacht. In den letzten Jahren habe ich sehr viele unterschiedliche Erfahrungen im Bereich Social-Media-Management sammeln können. Es macht aber wenig Sinn, diese Erfahrungen als Frontalunterricht weiter zu geben. Die Teilnehmer werden also Teil einer virtuellen Institution oder eines virtuellen Unternehmens und werden hierbei ein Social-Media-Konzept entwickeln. Dabei werde ich immer wieder die verschiedenen damit verbundenen Problemstellungen simulieren.

Auf der stARTconference konnte ich das Modell erfolgreich testen und auch innerhalb einer Institution hat es funktioniert. Die Teilnehmer werden die PS3 nutzen können, um auf andere Gedanken zu kommen. Ich werde versuchen, einen kreativen und zugleich herausfordernden Raum zu schaffen. Weitere Informationen zum Social-Media-Battle gibt es hier in Kürze.

Neben Social-Media-Management, Social-Media-Battles und Game Studies wird es bei mir auch verstärkt um das mobile Internet gehen. Ich beginne im Februar mit ersten Workshops zu diesem Thema. Dabei können die Teilnehmer die einzelnen Geräte auch aktiv ausprobieren bzw. nutzen. Das mobile Internet wird eine sehr große Bedeutung bekommen. Natürlich heißt das nicht, dass Social-Media und Gaming out sind. Vielmehr wird es darum gehen, diese drei Themen als ein großes Ganzes zu verstehen…

Natürlich werde ich auch in 2012 für Unternehmen, Institutionen sowie Städte und Gemeinden aktiv sein – daran ändert sich natürlich nichts:-)

Und keine Sorge: auch die Social-Media-Gaming-Barbecues werden weitergehen. Allerdings werde ich diese noch mehr zu Teilen meiner Workshops machen. Zudem möchte ich gerne Motto-Abende entwickeln und dafür gesondert einladen.

2012 wird ein sehr spannendes Jahr. Auch mein Blog wird einige Veränderungen erleben – aber das werdet Ihr ja sicherlich merken…

Beste Grüße

Christoph Deeg

Das letzte Social-Media-Gaming-Barbecue im Jahr 2011 – in #Düsseldorf

Liebe Leser,

der Koffer ist wieder gepackt. Morgen gehts wieder los zu neuen Social-Media-Workshops. Kurz vor Weihnachten geht es u.a. nach Düsseldorf und genau dort möchte ich das letzte Social-Media-Gaming-Barbecue in diesem Jahr durchführen. Zugegeben – ich habe dieses mal keinen Grill dabei, aber auch beim letzten Besuch in Düsseldorf wie auch bei einigen anderen Treffen blieb der Grill kalt – und wir sind sehr gut Essen gegangen. In diesem Jahr hat schon ein Social-Media-Gaming-Barbecue stattgefunden und ich habe dieses mal schon einige Interessenten. Bleibt also die Frage: wie organisieren wir alles? Ich habe folgenden Vorschlag: Wir treffen uns vor der Brauerei Uerige, Berger Straße 1, 40213 Düsseldorf. Mir geht es gar nicht um die Brauerei, aber diesen Ort kann ich leicht finden. Wir könnten dann von dort aus ein schönes Restaurant suchen – letztes mal waren wir bei einem sehr guten Koreaner:-)

Uhrzeit: 19h

Da es das letzte Barbecue in diesem Jahr ist, möchte ich gerne mit allen Teilnehmern Videointerviews zu diesem Jahr und Eurer Arbeit machen. Einige von Euch z.B. @musicaloris und @ertraeglichkeit habe ich zwar schon interviewt, aber ich möchte dieses mal gerne auf das letzte Jahr eingehen. Und dann gibt es eine weitere Premiere: Ihr dürft auch mich interviewen – es wird hoffentlich ein lustiger Abend mit vielen neuen Ideen. Also macht mit! Ich freue mich über jeden Teilnehmer!!!

Beste Grüße

Christoph Deeg

Social-Media und Belohnung

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Liebe Leser,

dieser Beitrag ist mal wieder eine Premiere für mich, denn ich schreibe ihn von meinem Galaxy S also meinem Smartphone. Ich bin gerade für ein drei Tage an einem Ort mit viel Natur, perfektem Essen und viel Ruhe. Bis auf mein Smartphone habe ich keine Technik dabei.

Die drei Tage sind eine kleine Belohnung für mich und ich genieße es sehr.

Belohnungen sind wichtig. Gerade wenn man mit dem Thema Social-Media beginnt. Für viele Unternehmen und Institutionen bedeutet dieses Thema eine große Herausforderung und viele Veränderungen. Die Stadtbücherei Münster hat z.B. zum offiziellen Start Ihrer Facebook-Seite eine kleine Party veranstaltet, auf der u.a. der Facebook-Kuchen angeschnitten und gegessen wurde und jeder wollte ein Stück vom Kuchen haben. Auf der Facebook-Seite der Stadtbücherei Münster müssten noch Fotos zu finden sein.

Die Stadtbibliothek Dortmund ist ebenfalls gerne dabei wenn es um das Belohnen geht. Für die Verbesserung der internen Kommunikation wurde ein interner Blog eingerichtet. Für diesen Blog wurde nun intern nach einem Namen gesucht.

Der Blog heißt nun „Flurfunk“ und die Mitarbeiterin, die diese Idee hatte wurde mit einen Preis geehrt. Da die Preisverleihung während meines Social-Media-Coachingtages stattfand konnte ich die Preisverleihung fotografieren (Foto 1). Auf dem Foto zu sehen sind die Preisträgerin Monique Gröhl und die stellvertretende Leiterin der Stadtbibliothek Frau Petra Grübner.

Einen Coachingtag später gab es dann noch eine Ehrung. Dieses mal wurden die drei Damen geehrt, die sich besonders um die Aktivitäten bei Facebook verdient gemacht hatten. Ihr seht die glücklichen Geehrten auf dem zweiten Foto. Sie heißen Monique Gröhl, Ines Guzik und Kirsten Klapprott.

Durch diese Preise bekommen die Social-Media-Aktivitäten eine höhere Gewichtung innerhalb der Organisation. Gerade in Institutionen wie Bibliotheken und Museen sollten die Social-Media-Aktivitäten die gleiche Wertigkeit wie alle anderen Aufgaben haben. Und immer dran denken: PR ist nur ein kleines Element der vielfältigen Möglichkeiten die sich aus der Nutzung von Social-Media-Tools ergeben.

Beste Grüße

Christoph Deeg

Update zum Jahresausklang des #smgbbq in #dortmund #düsseldorf #hamm #erkrath #neuss

Liebe Leser,

das Jahr neigt sich dem Ende zu. Es war und ist ein spannendes Jahr. Mehr als 30 Institutionen, Unternehmen und Organisationen wurden und werden von mir in die digitale Zukunft begleitet. 2011 ist aber auch das Jahr des Social-Media-Gaming-Barbecue. Dieses Projekt ist nicht zu Ende. Im Gegenteil – es geht (hoffentlich) erst richtig los. Auch im Jahr 2012 wird es ein elementarer Bestandteil meiner Arbeit sein. Wenn alles gut geht werde ich es nach Kroatien bringen, d.h. alle Interessierten fahren mit mir für eine oder zwei Wochen nach Kroatien und lernen grillen, Social-Media-Management und Gaming – am Meer:-)

In den nächsten Tagen werde ich zudem die fertige Version des Social-Media-Battle präsentieren. Das Barbecue wird auch dieses Projekt begleiten.

In diesem Beitrag möchte ich aber vor allem auf die nächsten Wochen bis Weihnachten eingehen. Natürlich können wir aktuell nicht draußen grillen – aber wir können essen gehen oder uns auf ein Glas Wein/Bier/Tee verabreden. Deshalb nun hier die nächsten Termine und Orte bis Weihnachten:

04.12.: Dortmund
07.12.: Düsseldorf (ich hoffe ich sehe @musicaloris und @ertraeglichkeit wieder)
13.12. Hamm (Achtung wir feiern in meinen Geburtstag!)
14.12. Koblenz
18.12. Erkrath
19.12. Neuss

Ich hoffe ich kann an allen Terminen spannende Menschen kennenlernen. Dann werde ich auch weitere Videointerviews durchführen. Bitte verteilt diese Termine in Euren Communities – ich freue mich über jeden Teilnehmer. Und wer Lust hat mitzumachen, kann mich gerne via Mail oder Twitter kontaktieren.

Beste Grüße

Christoph Deeg